Heiko Seibels Marktkommentar für Februar 2012
Veröffentlicht am 20.03.2012
Die Aktienmärkte legten im Januar 2012 den besten Start seit 18 Jahren aufs Parkett. Der größte Index der Welt, der S&P 500, schraubte sich um satte 4,1% nach oben. Was macht in einem solch freundlichen Umfeld wohl die „Créme de la Créme“, namentlich die Hedgefunds. Schließlich arbeiten hier die Besten der Besten, das so genannte „Smart Money“.
Der Shooting-Star der letzten Jahre war und ist John Paulson. Seine Fonds verwalten mehr als 20 Milliarden US-Dollar und John Paulson selbst wurde durch seine Erfolge zu einem der reichsten Männer der Welt.
Berühmt wurde er durch seine Spekulationen während der Subprime-Krise 2007. Durch Wetten gegen den US-Immobilienmarkt verdiente er rund 3,7 Mrd. Dollar. Daraufhin erreichte Paulson bei dem Investmentmagazin Alpha den ersten Platz bei den „Kings of Cash“. Anschließend ging er große Wetten auf Bankaktien und Gold ein, was ihm wiederum große Gewinne bescherte.
Seitdem geht es mit dem Shooting-Star aber steil bergab. Bereits Mitte letzten Jahres musste er große Teile seiner Bestände, darunter auch jede Menge Gold, verkaufen, um unzufriedene Investoren auszuzahlen, welche ihr Geld abzogen.
Erstaunlich ist, dass seine Strategie im Moment wohl einen der besten Kontra-Indikatoren liefert, den man sich wünschen kann. Wenn Paulson (ver-)kauft, ist es also besser sich auf die Gegenseite zu stellen.
So verkaufte er seine gesamten Aktienbestände der Bank of America und Citigroup. Die beiden schwer gebeutelten Finanztitel mutierten zum Outperformer 2012 mit Renditen von rund 45% bzw. 26% bis zum heutigen Tag. Weiterhin reduzierte er seit dem vierten Quartal seine Gold-Bestände weiter. Gold stieg seit Jahresbeginn in der Spitze um rund 11%.
Da Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt und wir uns derzeit in einer der schlimmsten Krisen, wenn nicht sogar der schlimmsten Krise aller Zeiten befinden, hat es viele Anleger verunsichert, dass der Goldinvestor Paulson sein Gold verkauft.
Das ist verständlich, denn die Kausalkette ist ganz einfach: Solange die Notenbanken die Zinsen unten halten – und das tun sie unlimitiert – fällt es leichter Schulden zu machen. Solange die Schulden weiter steigen – und das tun sie ungebremst – sinkt der Geldwert. Das ist gut für hartes Geld: Gold.
Insgeheim wettete Pauslon also auf steigende Zinsen die Wette ging gründlich daneben. Damit lag er genauso falsch, wie Bill Gross, der Chef von PIMCO, dem größten privaten Anleihenverwalter der Welt. Soviel zum „Smart Money“.
Der Shooting-Star der letzten Jahre war und ist John Paulson. Seine Fonds verwalten mehr als 20 Milliarden US-Dollar und John Paulson selbst wurde durch seine Erfolge zu einem der reichsten Männer der Welt.
Berühmt wurde er durch seine Spekulationen während der Subprime-Krise 2007. Durch Wetten gegen den US-Immobilienmarkt verdiente er rund 3,7 Mrd. Dollar. Daraufhin erreichte Paulson bei dem Investmentmagazin Alpha den ersten Platz bei den „Kings of Cash“. Anschließend ging er große Wetten auf Bankaktien und Gold ein, was ihm wiederum große Gewinne bescherte.
Seitdem geht es mit dem Shooting-Star aber steil bergab. Bereits Mitte letzten Jahres musste er große Teile seiner Bestände, darunter auch jede Menge Gold, verkaufen, um unzufriedene Investoren auszuzahlen, welche ihr Geld abzogen.
Erstaunlich ist, dass seine Strategie im Moment wohl einen der besten Kontra-Indikatoren liefert, den man sich wünschen kann. Wenn Paulson (ver-)kauft, ist es also besser sich auf die Gegenseite zu stellen.
So verkaufte er seine gesamten Aktienbestände der Bank of America und Citigroup. Die beiden schwer gebeutelten Finanztitel mutierten zum Outperformer 2012 mit Renditen von rund 45% bzw. 26% bis zum heutigen Tag. Weiterhin reduzierte er seit dem vierten Quartal seine Gold-Bestände weiter. Gold stieg seit Jahresbeginn in der Spitze um rund 11%.
Da Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt und wir uns derzeit in einer der schlimmsten Krisen, wenn nicht sogar der schlimmsten Krise aller Zeiten befinden, hat es viele Anleger verunsichert, dass der Goldinvestor Paulson sein Gold verkauft.
Das ist verständlich, denn die Kausalkette ist ganz einfach: Solange die Notenbanken die Zinsen unten halten – und das tun sie unlimitiert – fällt es leichter Schulden zu machen. Solange die Schulden weiter steigen – und das tun sie ungebremst – sinkt der Geldwert. Das ist gut für hartes Geld: Gold.
Insgeheim wettete Pauslon also auf steigende Zinsen die Wette ging gründlich daneben. Damit lag er genauso falsch, wie Bill Gross, der Chef von PIMCO, dem größten privaten Anleihenverwalter der Welt. Soviel zum „Smart Money“.
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